
Gabi Leicht-Fraktionsvorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion- stellte bei der Sondersitzung des
Stadtrates klar, dass auch die SPD für diese moderne Wohnform des Mehrgenerationen-hauses ist. Gabi Leicht dazu:" Ich praktiziere das bereits mit meiner Familie. Eine andere
Sache ist es, wie man bei der GRWS mit dem Thema umgegangen ist. Man kann in einem so
sensiblen Bereich nicht hinter verschlossenen Türen agieren, die betroffenen Anwohner
nicht einbinden und den Aufsichtsräten der GRWS gewissermaßen einen Maulkorb umhängen.
Mit einer offeneren Informationspolitik hätte sich manche Irritation vermeiden lassen".
Es gibt im Rathaus durchaus auch Stimmen, die für die Beibehaltung der Siedlungsstruktur in
der Weinlände sind. Es ist auch zu erwarten, dass Rechtsmittel eingelegt werden und deshalb eine zeitnahe Umsetzung des GRWS-Bauvorhabens nicht möglich sein wird. Deshalb hat die SPD-Stadtratsfraktion auch vorgeschlagen, alternativ nach einem anderen Standort für ein Mehrgenerationenhaus zu suchen und zwar am Mühlbachbogen. Gabi Leicht dazu:"Dort wird nach der Landesgartenschau zurückgebaut und es wird ein neues Quartier entstehen. Die Oberbürgermeisterin muß sich auch fragen lassen, ob sie nicht in ihrer Eigenschaft als Vor-sitzende des GRWS-Aufsichtsrates auch ein gehöriges Maß an Mitschuld an der verfahrenen Situation hat. Die SPD-Stadtratsfraktion wird jedenfalls an dem Thema dran bleiben und versuchen, sowohl die berechtigten Anliegen und Sorgen der Anwohner wie auch die der Interessenten an einem künftigen Mehrgenerationenhaus unter einen Hut zu bringen".